8. Juni 2011 11:21 Uhr
Mehr Gewissen in der Wissenschaft.
Das fordert der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Peter Gruß. Im Deutschlandradio Kultur hob er deshalb die Bedeutung von Ethik-Kommissionen in der Forschung hervor. Er sagt: Wir müssen mit dem Wissen, das wir schaffen, umgehen lernen. Dies gelte beispielsweise für große Forschungsfelder wie Präimplantationsdiagnostik oder Stammzellenforschung.
Außerdem forderte Gruß mehr Geld für die Grundlagenforschung in Deutschland. Langfristig müssten die staatlichen Forschungsausgaben von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts festgeschrieben werden. Denn die Konkurrenz vor allem aus Asien schlafe nicht. Für die Zukunft der Max-Planck-Gesellschaft kündigte er neue Institute an, die sich der Energieforschung, der Erforschung intelligenter Materialien oder der gesellschaftswissenschaftlichen Entwicklung widmen sollten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)