8. Juni 2011 13:57 Uhr

Türkei: Kurden können sich mit kurdischem Gebetsruf nicht durchsetzen

Der Gebetsruf des Muezzin ist ein Symbol, das alle Muslime verbindet. Mit diesem Argument hat die türkische Religionsbehörde entschieden, dass der Ruf Arabisch bleibt. Die kurdischen Partei BDP hatte gefordert, ihn der jeweilig vorherrschenden Sprache anzupassen. Behörden-Chef Mehmet Görmez erklärte jedoch, die Übersetzung des Rufes sei inakzeptabel. Seit der Errichtung der ersten Moschee durch den Propheten Mohammed sei der Ruf immer und überall auf Arabisch erfolgt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)