9. Juni 2011 07:22 Uhr
"Die Schere zwischen großen und kleinen Fußballklubs öffnet sich." Diese Beobachtung macht der Wirtschaftsprüfer Stefan Ludwig, der regelmäßig europäische Fußball-Vereine untersucht. Er sagte der "Süddeutschen Zeitung", es gebe drei Vereine, die etwa 400 Millionen Euro im Jahr umsetzten - Real Madrid, Barcelona und Manchester United. Nur 17 Millionen Euro dagegen setzten beispielsweise die Top-Klubs in Österreich im Schnitt um.
Bei einigen Vereinen bestehe die Gefahr, dass sie sich finanziell übernehmen. Andere seien immer in der Lage, absoluten Spitzenspielern sehr hohe Gehälter zu zahlen. Dass die Vereine dafür immer mehr Schulden machen, ist laut Ludwig ein generelles Phänomen im Profisport. Die Maximierung der Gewinne sei eben weniger wichtig als die Steigerung des sportlichen Nutzens.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)