9. Juni 2011 08:23 Uhr

Schwulenfeindlichkeit im Fußball laut Studie weiter ein Problem

"Fußball ist immer noch ein outing-feindliches Reservat." Das sagt die Autorin einer Studie über Diskriminierung in dem Sport. Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung hatte sie in Gruppendiskussionen die Einstellungen von 140 Fans und Spielern untersucht, männlichen und weiblichen.

Bei der Vorstellung der Studie hieß es, Schwule würden ausgegrenzt, weil sie nicht die "richtige Sexualität" hätten. Nicht umsonst habe sich bisher kein Fußballer in der ersten oder zweiten Bundesliga öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Frauen im Fußball würden hingegen meist pauschal als Lesben eingestuft

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)