9. Juni 2011 07:53 Uhr
Den Damenbart müssen sie sich noch nicht entfernen lassen. Doch Babies und Kleinkinder sollten trotzdem die Möglichkeit haben, sich im Schönheitssalon verwöhnen zu lassen. Das findet zumindest die Betreiberin eines solchen Studios im britischen Essex. Die 28-Jährige bietet seit dem Wochenende Behandlungen für die kleinen Kunden an, zum Beispiel Mini-Maniküren, Fruchtpüree-Masken oder auch "Prinzessinnen-Windel-Parties". Dagegen regt sich nun Widerstand. Kritiker werfen der Dame vor, die Kleinkinder zu sexualisieren. Ein Psychologe spricht im "Telegraph" immerhin von Kommerzialisierung des Nachwuchses. Doch die Erfinderin der Baby-Schönheitskuren verteidigt sich: Sie wolle vor allem den Mädchen ermöglichen, in jedem Alter Glamour und Selbstvertrauen auszustrahlen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)