9. Juni 2011 12:21 Uhr

Vettel-Dominanz muss nicht negativ für Spannung bei Formel 1 sein

"Mann ist das langweilig, jetzt hat der Vettel schon wieder gewonnen." Manche Formel-1-Interessierte haben keine große Lust mehr den Motorsport zu verfolgen, weil seit einigen Rennen fast immer Sebastian Vettel als Erster durchs Ziel fährt. Marcel Cordes vom Beratungsunternehmen Sport+Markt hat da eine andere Meinung: Er erinnert an den Rekordweltmeister Michael Schumacher. Als er ein Rennen nach dem anderen gewann, gab es gute Einschaltquoten für die Formel 1. Auch Sebastian Vettel traut Cordes zu, einen gewissen Hype auszulösen. Von einer Dominanz wie in der Ära Schumacher verspricht er sich einen Sog-Effekt. Allerdings sollte es bei den Rennen weiterhin spannend bleiben: Beim Rennen in Monaco lag zwischen Sieger und Zweitem nur eine Sekunde Zeitunterschied, das sei gut für die Formel 1.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)