10. Juni 2011 07:22 Uhr
Ja, die Stromkosten werden steigen, doch später sinken sie auch wieder. Das geht aus einer Studie hervor, die die Folgen des geplanten Atomausstiegs im Jahr 2022 untersucht. Laut dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und der Universität Leipzig kehren die Preise im Jahr 2030 auf das Niveau von 2010 zurück. Die Preise würden gedämpft durch den Zubau erneuerbarer Energien. Die Wissenschaftler fragen sich außerdem, welche Unterschiede es macht, wenn es in Zukunft mehr Kohle- oder mehr Gaskraftwerke gibt. Preislich gebe es praktisch keine Differenz, wohl aber beim CO2-Ausstoß. Denn wenn Gas verbrannt wird, entsteht deutlich weniger Kohlendioxid.
Die Studie wird heute in Berlin vorgestellt. Die Süddeutsche Zeitung berichtete vorab über die Ergebnisse.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)