10. Juni 2011 11:51 Uhr
Das Grün verschwindet. Die britische Gesellschaft für Naturschutz hat in einer Untersuchung festgestellt, dass es immer weniger Gärten in London gibt. Die Experten bezeichnen die Situation als alarmierend. Immer mehr Hausbesitzer trennten sich von ihren Grünflächen, meist aus Design- oder Platzgründen. So entstünden stattdessen Gartenhütten, gepflasterte Terrassen oder Anbauten für das Wohnhaus. Jedes Jahr würden in London Grünflächen verschwinden, die mehr als zwei Mal so groß seien wie der Hyde Park, also rund 3.000 Hektar. Die Gesellschaft für Naturschutz warnt, dass sich dadurch die Tier- und Pflanzenwelt in der Stadt massiv verändere. Außerdem sei man dem Klimawandel nicht mehr gewachsen. Die Londoner müssten sich bewusst werden, wie wichtig ihre Gärten seien.
Für die Untersuchung wurden Luftaufnahmen von London aus den Jahren 1998 bis 1999 und 2006 bis 2008 miteinander verglichen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)