10. Juni 2011 08:17 Uhr

Max-Planck-Gesellschaft fordert mehr Forschung für nachhaltige Energieversorgung

Um die Energieversorgung auch in Zukunft sichern zu können, fordert die Max-Planck-Gesellschaft eine Forschungsoffensive. Bei einer Veranstaltung zum 100-jährigen Bestehen der Gesellschaft sagte ihr Präsident Peter Gruss, das sei vor allem notwendig in der Grundlagenforschung. So könnten sich auch neue Technologien den Weg bahnen, wie zum Beispiel die Fusionsenergie. Sie macht sich Erkenntnisse über das Strahlen der Sonne zunutze und ahmt kernphysiologische Prozesse nach. Damit könnte man laut Gruss Strom klimaneutral, ressourcenschonend und sicher produzieren. Einen Anfang macht die Gesellschaft bereits. Sie will ein Max-Planck-Institut für chemische Energiekonversion gründen.

Die Max-Planck-Gesellschaft ist eine gemeinnützige Forschungsorganisation mit Sitz in München. Sie selbst besteht seit 1948, ging aber aus der 1911 gegründeten Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft hervor: daher das Jubiläum.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)