10. Juni 2011 13:21 Uhr
Im Moment ist Sarah Palin für die nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA im Gespräch. Statt mit der Zukunft beschäftigen sich die US-Medien aber zunächst mit der Vergangenheit der früheren Gouverneurin von Alaska. Die Regierung des US-Bundesstaats will heute mehr als 24.000 Seiten mit alten E-Mails von Palin veröffentlichen. Journalisten und politische Gruppen hatten das schon 2008 verlangt, als sie zusammen mit Senator John McCain in die Präsidentschaftswahlen ging. Den Gesetzen in Alaska zufolge müssen offizielle Dokumente eigentlich zehn Tage nach einer Anfrage öffentlich gemacht werden. Im Fall von Sarah Palin ist diese Frist allerdings mehrfach verlängert worden.
Kritiker hatten moniert, dass Palin neben ihrem offiziellen E-Mail-Konto auch zwei private Konten bei Yahoo hatte, über die sie offizielle Mails verschickt haben soll.
Verschiedene Zeitungen wie die "New York Times" und die "Huffington Post" haben ihre Leser um Mithilfe beim Sichten der E-Mails gebeten. Auf diese Weise sollen nach der Veröffentlichung heute Nachmittag - nach US-amerikanischer Zeit - möglichst schnell interessante Passagen gefunden werden.
Die "New York Times" hat angekündigt, die E-Mails auf ihrer Seite zu veröffentlichen - hier der Link.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)