10. Juni 2011 17:03 Uhr

Australier nehmen zu wenig Urlaub

Es sei eine Schande und schade der einheimischen Wirtschaft. Das sagte Australiens Tourismusminister Martin Ferguson über die Urlaubsgewohnheiten seiner Landsleute. Er meint nicht etwa, dass diese zu viel Urlaub nehmen - seines Erachtens ist es zu wenig. Nach Angaben der Tourismusbehörde haben die Australier insgesamt 118 Millionen Urlaubstage aufgespart.

Ferguson meint, viele junge Menschen horteten ihren Urlaub, um lange Ferien in Übersee machen zu können. Daran müsse sich dringend etwas ändern - die Australier sollten auch mal ein langes Wochenende nehmen und drei bis vier Tage verreisen. Die Behörde hat eigens eine Kampagne für mehr Ferien im eigenen Land gestartet. Titel: "No leave, no life" - "kein Urlaub, kein Leben".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)