14. Juni 2011 06:25 Uhr
Von isländischen Vulkanen redet zur Zeit niemand mehr. Die aktuellen Unruhe-Berge heißen Puyehue und Dubbi. Der Erste spuckt im Süden Chiles Asche und behindert seit Wochen den Flugverkehr in Südamerika und Australien. Jetzt zwang er den Generalsekretär der Vereinten Nationen zu einem Umweg. Statt in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires landete Ban Ki Moon in Córdoba und reiste rund 700 Kilometer per Bus weiter. Das führte dazu, dass er sein Geburtstagsfrühstück statt im Hotel an einer Tankstelle einnehmen musste.
Für Behinderungen sorgt außerdem der Vulkan Dubbi im ostafrikanischen Eritrea. Seine Aschewolke stieg bis zu 15 Kilometer in die Luft und brachte US-Außenministerin Hillary Clinton dazu, ihren Äthiopien-Besuch vorzeitig abzubrechen. Der letzte Ausbruch des Dubbi war nach Angaben von Wissenschaftlern aus dem französischen Toulouse vor 150 Jahren registriert worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)