14. Juni 2011 06:54 Uhr
Auch 125 Jahre nach seinem Tod hat der bayerische Märchenkönig Ludwig II. wohl noch Fans. Gestern feierten 1.500 Menschen eine Gedenkmesse am Starnberger See, wo Ludwig am 13. Juni 1886 aus ungeklärter Ursache ertrunken war. Der Abt des nahe gelegenen Klosters Andechs ging in seiner Predigt auf das Leben des Königs ein: Ludwig II. habe in der Spannung zwischen Ideal und Wirklichkeit gelebt. Der bayerische König war schließlich für unmündig erklärt worden.
Bekannt wurde er vor allem als Erbauer von Märchenschlössern wie Neuschwanstein. Doch offenbar finden nicht alle Bayern den Rummel gut: Gestern Nachmittag veranstalte eine kleine Gruppe Menschen ein satirisches "antimonarchistisches Freischwimmen".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)