14. Juni 2011 07:51 Uhr
Mehrere Jahrzehnte lang waren sie unter Verschluss. Nun sind die "Pentagon-Papiere" offiziell freigegeben. Die 7.000 Seiten lange Studie dokumentiert die Vorgeschichte des Vietnamkriegs sowie die Entscheidungsprozesse in Washington. Der damalige Verteidigungsminister Robert McNamara hatte sie 1967 in Auftrag gegeben. Große Teile davon waren allerdings schon vor 40 Jahren ans Licht gekommen. Die "New York Times" hatte sie 1971 veröffentlicht, und damit zur wachsenden Ablehnung des Krieges in den USA beigetragen. Rund ein Drittel der "Pentagon-Papiere" sind ab heute zum ersten Mal öffentlich.
Die Papiere zeigen der "Washington Post" zufolge, dass der Vietnamkrieg von langer Hand geplant war, auch wenn mehrere Präsidenten der Öffentlichkeit etwas anderes weismachen wollten.
Hier der Link zu den "Pentagon-Papieren".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)