15. Juni 2011 06:24 Uhr

Alpen-Gipfel in Österreich werden doch nicht verkauft

Österreich möchte seine Alpen-Gipfel jetzt doch behalten. Eigentlich standen der "Große Kinigat" und der "Roßkopf" in Tirol zum Verkauf. Ein staatlicher Immobilienverwalter wollte die beiden Zweitausender für 120.000 Euro verkaufen. Österreichische Politiker reagierten empört. Landeshauptmann Günther Platter erklärte, er lasse sein Land nicht für ein paar Euro verscherbeln. Der Verkauf sei abzublasen, da die Diskussion dem Tourismusland Tirol schade.

Potentieller Käufer war übrigens ein deutscher Software-Hersteller. Er wollte die beiden Gipfel für Werbezwecke in "Ashampoo 1" und "Ashampoo 2" umbenennen. Im Austausch für die Namensrechte hätte die Firma das Gelände der Gemeinde überlassen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)