15. Juni 2011 10:51 Uhr
Die meisten Deutschen sind unzufrieden mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung bei der EHEC-Epidemie. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" hervor, für die das Meinungsforschungsinstitut Forsa gut 1000 Bundesbürger befragt hat. Knapp 60 Prozent der Bürger bewerteten den Umgang mit der Krise als "weniger gut" und "schlecht". Nur eine Minderheit ist mit dem Krisenmanagement zufrieden. 35 Prozent beurteilen es als "gut", 4 Prozent als "sehr gut".
Als besonders schlecht empfanden die Befragten die Informationspolitik. 44 Prozent klagen, es habe zu viele Hinweise gegeben. Gut 20 Prozent fühlten sich "nicht gut genug unterrichtet". Knapp ein Drittel der Bürger gaben dagegen an, sie seien angemessen informiert worden.
Zum Höhepunkt der EHEC-Krise änderten der Umfrage zufolge die meisten Bürger ihre Essgewohnheiten, und verzichteten zum Beispiel auf bestimmte Gemüsesorten verzichtet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)