15. Juni 2011 11:51 Uhr
Grüner Tee aus Japan wird für seine gesundheitsfördernde Wirkung weltweit geschätzt. Doch damit ist jetzt als Folge der Reaktorkatastrophe von Fukushima möglicherweise Schluss. Laut einer Anweisung japanischer Behörden sollen einige Plantagen in der berühmten Teeanbau-Provinz Shizuoka den Verkauf von Teeblättern stoppen. Bei Untersuchungen sei Radioaktivität oberhalb der Grenzwerte gemessen worden. Insgesamt fünf Plantagen sollen freiwillig den Vertrieb der Blätter einstellen und die bereits ausgelieferten zurückrufen. Der Bürgermeister der Provinz erklärte, er werde von der Zentralregierung in Tokio Schadensersatz verlangen.
Japan hatte im vergangenen Jahr etwa 83.000 Tonnen Teeblätter produziert - 40 Prozent davon in der Provinz Shizuoka.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)