15. Juni 2011 11:52 Uhr
Der Begriff "Macho" wurde aus dem Spanischen in die deutsche Umgangssprache übernommen. Er bezeichnet einen Mann, der sich stark an traditionellen Bildern der männlichen Geschlechterrolle orientiert. In Spanien und Südamerika wird mit "Macho" zunächst Positives verbunden. Erst als "machismo" wird daraus der Männlichkeitswahn.
Der Macho muss seine Männlichkeit ständig unter Beweis stellen. Das äußert sich in Imponiergehabe sowie Narzissmus und nicht selten in aggressivem Verhalten. Das Weltbild eines Machos beruht auf der klassischen Rollenverteilung. Sprich: Dominanz des Mannes und Unterordnung der Frau.
Der Machismus wird als auffälliges Muster oft einzelnen Subkulturen zugeschrieben - beispielswiese der Hooligan- oder Bodybuilder-Szene sowie dem Hip Hop.
Der weibliche Gegensatz zum "Machismo" vor allem in Südamerika ist der "Marianismo".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)