15. Juni 2011 16:24 Uhr
Männer messen sich in Wettbewerben lieber alleine als im Team. Das haben Forscher vom Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung herausgefunden. Im Gegensatz zu Frauen mögen Männer grundsätzlich Konkurrenz- und Wettbewerbssituationen. Das ist schon länger wissenschaftlich belegt. In Experimenten fanden die Sozialforscher jetzt heraus, dass das für Männer nur gilt, solange sie alleine antreten. Sind sie gezwungen, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, verzichten sie lieber auf den Wettstreit. Der Grund: Sie fürchten, dass der Teampartner nicht so gut wie sie selbst sein könnte. Wurde den Männern ein ebenbürtiger Teampartner angeboten, waren sie wieder bereit, an dem Wettbewerb teilzunehmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)