16. Juni 2011 06:28 Uhr
"Sag mal einen Satz mit x - das war wohl nix." Die längste Mondfinsternis seit mehr als zehn Jahren war für deutsche "Mofi"-Fans enttäuschend: Es waren zuviele Wolken am Himmel. In anderen Ländern hatten die Sternfreunde mehr Glück: Livebilder aus Israel oder den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigten den verfinsterten Mond ab halb neun unserer Zeit in kräftigem Rot, so dass der Name "Blutmond" gerechtfertigt war. Die Farbe kommt zustande, wenn rötliches Licht von der Erdatmosphäre in den Erdschatten gelenkt wird. Bei einer Mondfinsternis läuft der Mond genau hinter der Erde vorbei und wird dann vom Schatten der Erde verdeckt. Die Erde steht dem Mond also in der Sonne. Die nächste Chance auf eine totale Mondfinsternis gibt es in Deutschland erst wieder 2015.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)