16. Juni 2011 08:21 Uhr
Die US-Armee leidet unter der hohen Abhängigkeit von Kraftstoff. Nach Informationen des US-Onlinemediums Politico wurden allein in Afghanistan 3.000 US-Sicherheitskräfte bei Taliban-Angriffen getötet oder verletzt während sie einen Konvoi bewachten. In 80 Prozent der Fälle wurde dem Bericht zufolge Kraftstoff transportiert. Das Pentagon plane deshalb zum Schutz der Truppen eine Energiewende. So solle verstärkt auf alternative Kraftstoffe und neue Technologie wie Solarenergie gesetzt werden. Laut "Politico" hat das US-Militär bei seinen Operationen allein im vergangenen Jahr 22 Milliarden Liter Treibstoff verbraucht. Pro Soldat entspreche etwa 90 Litern am Tag.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)