16. Juni 2011 09:21 Uhr
Wer hackt, hat nicht unbedingt mit Holz zu tun.
Das hat sich auch bei der Bundesregierung herumgesprochen und deshalb eröffnet Innenminister Hans-Peter Friedrich heute auch offiziell Deutschlands Nationales Cyber-Abwehrzentrum in Bonn.
Friedrich sagte im Deutschlandfunk, das Zentrum solle sicher stellen, dass man möglichst viele Informationen über Cyber-Angriffe sammelt und dann alles Wissen bündeln. Außerdem würden Analysen angefertigt und das Wissen zur Abwehr dann den staatlichen Stellen und auch der Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Mit den Informationen, hofft Friedrich, könnten dann auch Angriffe präventiv abgewendet werden.
Friedrich warnte außerdem vor den Gefahren von Hackerangriffen auf die Infrastruktur, beispielsweise bei der Wasser- oder Stromversorgung. Attacken könnten dort gigantische Schäden anrichten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)