16. Juni 2011 09:51 Uhr

Mainzer Schule gründet eigenen Staat

Schlopolis hat eine eigene Währung, einen eigenen Grenzschutz und die Staatspräsidentin geht in die zwölfte Klasse.

Schule als Staat, heißt das Projekt, das gerade am Mainzer Schlossgymnasium läuft. Für vier Tage spielen Schüler und Lehrer die Bürger des Landes Schlopolis.

Vorher fand sogar ein echter Wahlkampf statt. Gewonnen hat die bi-liberal orientierte Blops-Partei.

Ziel ist es, zu vermitteln, wie ein Staat funktioniert. Dafür haben die Schüler auch fiktive Unternehmen gegründet. In den Schulfluren haben Cafés geöffnet, eine Post, ein Steuerberaterbüro. Die Arbeitslosigkeit liegt momentan bei null Prozent.

Das Projekt "Schule als Staat" ist beliebt. In Stuttgart hat sich eine Schule sogar schon einmal in eine kommunistische Diktatur verwandelt, mit Einheitspartei und Propaganda-Apparat. Am letzten Tag gab es dann eine erfolgreiche Revolution.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)