16. Juni 2011 09:52 Uhr
Familienministerin Kristina Schröder war immer optimistisch, was den Bundesfreiwilligendienst angeht.
Eine neue Studie bremst nun die Erwartungen. Knapp ein Drittel der Jugendlichen zwischen 15 und 30 Jahren kann sich laut einer Umfrage einen solchen einjährigen Freiwilligendienst vorstellen zu machen. Der Radiosender WDR5 hatte die Befragung in Auftrag gegeben. Knapp 60 Prozent kennen demzufolge den beginnenden Freiwilligendienst. Aber nur knapp 40 Prozent glauben, dass sich genug Interessierte dafür finden.
Der Bundesfreiwilligendienst ersetzt den mit der Bundeswehrreform abgeschafften Zivildienst. Der neue Dienst beginnt am 1. Juli.
Zahlreiche Sozialverbände kritisieren den Freiwilligendienst. Das Konzept sei unausgereift.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)