16. Juni 2011 12:26 Uhr
Eisenbahnen und Schiffe mit Rapsölkraftstoff fahren lassen. Das ist das Ziel eines gemeinsamen Forschungsvorhabens des KIT-Instituts für Kolbenmaschinen und des Technologie- und Förderzentrums in Straubing. Durch den Biokraftstoff sollen Treibhausgasemissionen eingespart werden. Bei der Verbrennung wird nämlich nur etwa so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen beim Wachsen aus der Atmosphäre aufgenommen haben.
Edgar Remmele vom Technologie- und Förderzentrum erklärt, in Deutschland ließen sich genug Pflanzen anbauen, um damit rund zehn Prozent des gesamten Verbrauchs an fossilem Dieselkraftstoff zu ersetzen. Das sei möglich, ohne die Lebensmittel- und Futtermittelproduktion zu beeinträchtigen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)