16. Juni 2011 18:28 Uhr

Große Metastudie: Individuelle Freiheit macht glücklich

"Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern." Das sagte der chinesische Philosoph Konfuzius. Eine neue Meta-Studie gibt ihm beinahe recht: Um glücklich zu sein, muss man zumindest die Möglichkeit haben, sein Leben zu ändern. Das ist laut Forschern aus Neuseeland der Schlüssel zum Glück. Sie haben mehrere Befragungen zum Thema aus 63 Ländern ausgewertet. Eingeflossen sind die Angaben von mehr als 400.000 Menschen über einen Zeitraum von fast 40 Jahren. Das nun in einem Fachmagazin veröffentlichte Ergebnis: Geld ist zwar grundsätzlich nötig, um die elementaren Bedürfnisse zu decken, etwa Nahrung, Obdach, Gesundheit und Sicherheit. Doch wenn dies erreicht sei, mache mehr Reichtum kaum glücklicher. Die individuelle Freiheit sei ein besserer Indikator für eine glückliche Gesellschaft.

Die Forscher räumten allerdings ein, dass immer mehr Freizügigkeit auch nicht zwangsläufig glücklich mache. Besonders individualistische Gesellschaften könnten auch zu Vereinsamung führen und damit zu weniger Zufriedenheit.

Die Ergebnisse wurden im Jornal of Personality and Social Psychology veröffentlicht.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)