17. Juni 2011 10:51 Uhr

Gericht kippt Eilantrag zur Intendantenwahl

Es kann nur einen geben - Thomas Bellut blieb der einzige Kandidat für die Wahl zum Intendanten des ZDF und erhielt im ersten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen. Nach Angaben des Zweiten Deutschen Fernsehens konnte der bisherige Programmdirektor 70 der insgesamt 73 Stimmen des Fernsehrats auf sich vereinigen.

Der Versuch einer Gegenkandidatur war kurz vorher zum zweiten Mal gerichtlich gestoppt worden. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz kippte einen Eilantrag und entschied, dass ein Bewerber um den Posten vom weiteren Auswahlverfahren ausgeschlossen werden darf, wenn ihn keines der Fernsehrats-Mitglieder fördert oder vorschlägt.

Ein Mann aus Hessen hatte sich beworben. Er berief sich auf den Grundsatz der Gleichbehandlung in der Europäische Grundrechtecharta. Das Gericht hielt die Forderungen in seiner Eilentscheidung für unbegründet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)