17. Juni 2011 13:38 Uhr
Auch wenn es klingt wie eine gute Nachricht: Von einer Trendwende kann offenbar keine Rede sein. Im vergangenen Jahr kamen in Deutschland mehr Kinder zur Welt als im Vorjahr. Insgesamt waren es rund 678.000 Neugeborene, 13.000 mehr als 2009. Reiner Klingholz vom Berlin-Institut für Bevölkerung sagte der Nachrichtenagentur dapd, dabei handele es sich lediglich um eine leichte Schwankung. An dem konstanten Rückgang der letzten zehn Jahren ändere das nichts. Die sehr niedrigen Kinderzahlen seien in Deutschland längst zu einer sozialen Norm geworden. Laut dem Statistischen Bundesamt erhöhte sich auch die Zahl der Sterbefälle: 2010 starben 181.000 Menschen mehr als Babys nachkamen. Dieser Trend dauert bereits seit 40 Jahren an.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)