18. Juni 2011 09:12 Uhr
Die Universität Münster koordiniert ein europaweites Projekt zur Auswertung elektronischer Patientenakten. Ziel ist es, die klinische Forschung zu verbessern. Konkret könnten die Daten aus den elektronischen Patientenakten in Zukunft helfen, leichter Probanden für Studien zu finden oder schneller Medikamente zu entwickeln. Die Forscher arbeiten dazu auf zwei Ebenen: Zum einen soll ein länderübergreifendes Computersysten aufgebaut werden. Zum anderen müssen laut den teilnehmenden Wissenschaftlern Fragen des Datenschutzes geklärt werden. Wichtig sei es, die Privatsphäre der Patienten zu gewährleisten. Das System könne nur funktionieren, wenn es von der Öffentlichkeit akzeptiert werde. Für die Startphase des Projekts stehen 15 Millionen Euro zur Verfügung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)