20. Juni 2011 06:53 Uhr

Pilotprojekt soll afrikanische Reisernte verbessern

Keine Nutzpflanze in Afrika wächst so schnell wie Reis. Allerdings sind die afrikanischen Bauern vielfach nicht in der Lage, das Getreide wirtschaftlich und in hoher Qualität zu ernten und zu vermarkten. Die afrikanische Organisation "Africa Rice Center" und die kanadische Entswicklungshilfe-Organisation CIDA wollen jetzt Abhilfe schaffen.

In einem Pilotprojekt wollen sie den Bauern in acht west- und ostafrikanischen Ländern entsprechende Technologien zur Verfügung stellen. Außerdem sollen die Bauern darin geschult werden, die Technologien auch richtig zu nutzen. Das Projekt startet in Kamerun, Gambia, Ghana und Mali sowie in Nigeria, im Senegal, in Sierra Leone und Uganda. Ziel der Initiatoren ist es, die Ernteausfälle beim Reis bis 2020 um zehn Prozent zu senken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)