20. Juni 2011 11:51 Uhr

Blick ins Lexikon: Antivitamine

Zum Abschluss noch der Blick ins Lexikon, heute mit dem Begriff Antivitamine.

Sie werden auch Vitamin-Antagonisten genannt, weil sie die Wirksamkeit von Vitaminen aufheben. Vitamine braucht der Körper nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen. Der Körper kann sie aber nicht selbst produzieren. Deshalb müssen wir sie mit der Nahrung aufnehmen.

Als Anti-Vitamin wirkt zum Beispiel Alkohol. Er hemmt die Aufnahme von Vitamin B1 im Darm und verringert dessen Speicherung in der Leber. Es gibt auch Medikamente, die die Wirkung von Vitaminen aufheben. So kann etwa die Wirkung von Vitamin K gehemmt werden, das für die Blutgerinnung sorgt. Ein Vitamin-K-Antagonist führt also zur Verdünnung des Blutes und kann Blutgerinnsel verhindern.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)