20. Juni 2011 12:20 Uhr

Seltene Berggorilla-Babys in Ruanda getauft

Tausende Menschen, auch Würdenträger aus dem Ausland und Regierungsmitglieder sind nach Kinigi in Ruanda gereist - um bei der Taufe von 22 seltenen Berggorilla-Babys dabei zu sein. Die offizielle Namensgebung findet seit 2004 jährlich statt. Sie soll auf die Bemühungen Ruandas aufmerksam machen, die gefährdete Menschenaffenart zu schützen. Laut UNO gibt es weltweit nur noch 700 Tiere dieser Art. Gefährdet sind sie vor allem durch Wilddiebe. Sie leben nur noch in den Bergen von Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Der Schutz der Berggorillas hat auch einen ökonomischen Hintergrund: Der Tourismus in dem Land lebt von den Tieren. Einheimischen zufolge wird das so eingenommene Geld in den Bau von Schulen und Krankenhäusern investiert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)