20. Juni 2011 12:20 Uhr
Die Bauteile in der Nano-Technologie sind, wie der Name schon sagt, winzig klein. Was also tun, wenn es keine Werkzeuge mehr gibt, die derart winzige Bauteile herstellen? Ein Forscherteam unter Beteiligung des Karlsruher Instituts für Technologie hat dafür jetzt eine Lösung entwickelt: Sie bringen die winzigen Einzelteile dazu, sich selbst zusammenzubauen. Die Wissenschaftler brachten dabei synthetische Haftgruppen so an Magnetmoleküle an, dass sie von selbst an der richtigen Position auf einer Nanoröhre andockten. Wie die Forscher im Fachmagazin "Nature Materials" schreiben, funktioniert dieser Nano-Magnetschalter bislang nur bei Temperaturen um rund minus 270 Grad Celsius.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)