20. Juni 2011 17:59 Uhr
"Aus Scheiße Gold machen." Diese geflügelte Wort wollen jetzt Studenten der Technischen Universität Berlin umsetzen, wenn auch in etwas anderer Form. Sie haben ein Verfahren entwickelt, bei dem aus menschlichen Fäkalien Biokohle produziert wird. Die Technik soll in den nächsten Monaten in einem Gewächshaus erprobt werden. Bei Erfolg soll sie im kommenden Jahr in Tansania eingesetzt werden.
Das Projekt wird von der Hilfsorganisation "Ingenieure ohne Grenzen" begleitet. Ihr Sprecher, Volker Eiselein, erklärte, mit der neuen Technik könnten die Fäkalien, die bislang oft ungereinigt in die Umwelt gelangten, hygienisch aufbereitet und verkohlt werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)