21. Juni 2011 11:56 Uhr
Hat er sich verirrt? Oder nur einen weiten Ausflug gemacht? An der Küste Neuseelands ist ein Kaiserpinguin gesichtet worden - rund 3.000 Kilometer von seiner Heimat in der Antarktis entfernt. Laut Naturschutzbehörde ist das zuletzt vor 44 Jahren passiert. Sie rief die Bewohner auf, das junge Tier in Ruhe zu lassen: Er sei in guter Verfassung und würde sicher wieder zurückschwimmen.
Kaiserpinguine gehören zu den größten ihrer Tierfamilie. Sie leben in den Gewässern der Antarktis, können 450 Meter tief tauchen und die Luft für elf Minuten anhalten. Ihr Wanderverhalten ist normalerweise auf die Brutzeit beschränkt: Im arktischen Herbst, also im April und Mai, verlassen Männchen und Weibchen das Wasser und wandern bis zu 100 km zu den Nistplätzen auf dem geschlossenen Eis.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)