22. Juni 2011 12:00 Uhr
Unser Blick ins Lexikon: heute schlagen wir unter S wie Stillleben nach.
Das Stillleben ist eine Darstellung von unbewegten Gegenständen wie zum Beispiel Blumen oder Essen. Erste Abbildungen finden sich schon in der Antike. So richtig los ging es in der Kunstgeschichte mit dem Stilleben aber erst um 1600. Damals nahmen Gegenstände in den Bildern immer mehr Raum ein, bis Künstler dazu übergingen, sie zum Hauptmotiv ihrer Werke zu machen. Als erstes Stillleben gilt ein 1596 gemalter Fruchtkorb von Caravaggio.
Besonders gepflegt wurde die Stilllebenmalerei im 17. Jahrhundert in den Niederlanden. Die Maler spezialisierten sich auf bestimmte Motive, um die Konkurrenz abzumildern. So gibt es zum Beispiel niederländische Jagd-, Blumen-, Bücher- oder gedeckter-Tisch-Stillleben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)