23. Juni 2011 06:30 Uhr
An den Schmuggelrouten, auf denen Drogen von Süd- nach Nordamerika gebracht werden, haben die Länder Zentralamerikas zu leiden. Vor allem Guatemala, Honduras und El Salvador kämpfen seit Jahren erfolglos gegen die damit einhergehende Kriminalität. In diesen Staaten werden die höchsten Mordraten Amerikas registriert. Die Interamerikanische Entwicklungsbank hat den Ländern Mittelamerikas jetzt 500 Millionen Dollar für die Bekämpfung des Drogenhandels zugesagt. Das teilte die Bank bei einer internationalen Sicherheitstagung in Guatemala-Stadt mit. Mit dem Geld soll eine gemeinsame Sicherheitsstrategie geplant werden. Auch die USA wollen den Plan mit 40 Millionen Dollar unterstützen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)