23. Juni 2011 13:26 Uhr

Bienensterben führt weltweit zu Mangel-Ernährung

Dass Bienen gefährdet sind, ist schon eine Weile bekannt. Nun haben Wissenschaftler nach eigenen Angaben erstmals nachgewiesen, dass das Bienensterben negative Auswirkungen auf die Ernährung der Menschen weltweit haben kann. Wie ein internationales Forscherteam im Fachmagazin "PLoS ONE" berichtet, benötigen vor allem jene Pflanzen die Bienen-Bestäubung, die für den Menschen wichtige Nährstoffe enthalten. Das sind etwa rote oder gelbe Gemüsesorten und Früchte mit viel Vitamin A und E - sogenannten Antioxidantien, die den Körper vor schädlichen Einflüssen schützen. Auf die Bestäubung angewiesen sind auch Pflanzen wie Sesam oder Spinat, in denen wichtige Mineralien stecken. Werden diese Plfanzen seltener von Bienen bestäubt, wirkt sich das den Forscher zufolge direkt auf die Qualität der menschlichen Ernährung aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)