24. Juni 2011 06:28 Uhr
Wieviele es noch gibt, weiß keiner genau - 3.500? Oder doch 9.000? Sicher ist, die Schimpansenunterart, die in Nigeria und Kamerun lebt, ist vom Aussterben bedroht. Zu verlockend ist es, sie wegen ihres Fleisches zu jagen oder ihren Lebensraum für Bananen-, Palmöl oder Gummibaumplantagen zu zerstören.
Kamerun und Nigeria wollen jetzt zumindest mehr Naturparks einrichten, um die Tiere zu schützen. Der Kameruner Minister für Artenschutz sagte zu, zehn Millionen Hektar neu als Schutzgebiete auszuweisen. Außerdem wollen beide Länder Aufklärungsprogramme starten, die ihre Bürger vom Jagen abhalten sollen. Falls das nicht hilft, soll es bald auch mehr Ranger für die Schutzparks geben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)