24. Juni 2011 15:58 Uhr

Satelliten-Navigationssystem Galileo: letzte Aufträge für Frankreich und Großbritannien

Und es bewegt sich doch - wenn auch langsam. Schon lange plant Europa ein Satellitennavigationssystem namens Galileo. Es soll eine Konkurrenz zum US-amerikanischen GPS werden, und eine noch genauere Orientierung ermöglichen. Nun wurden die letzten beiden Millionenaufträge für das Projekt vergeben. Sie gehen an den französischen Thales-Konzern und an das britische Unternehmen Astrium. EU-Kommissar Antonio Tajani teilte mit, die Gesamtkosten betrügen damit nach aktuellem Stand 4,8 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020. Das sei 500 Millionen Euro weniger als noch zu Jahresbeginn befürchtet.

Bis 2014 sollen bereits 24 Satelliten im All sein. Dann könnten bereits grundlegende Dienste genutzt werden. Voll funktionsfähig ist Galileo aber erst, wenn alle 30 Satelliten im Einsatz sind.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)