24. Juni 2011 16:23 Uhr

UNESCO-Welterbe bekommt Zuwachs

Das Great Rift Valley in Kenia und die Ningaloo-Küste im Westen Australiens gehören ab jetzt zum UNESCO-Welterbe. Das hat das verantwortliche Komitee der UNO beschlossen. Die Jury erklärte zur Begründung, an dem Seen-System in Kenia gebe es so viele Vogelarten wie nirgendwo sonst auf der Welt. - Evolutiosforscher kennen das Gebiet schon lange als wahre Fundgrube: Von dort stammt zum Beispiel "Lucy", das Skelett einer frühen Vorfahrin des Menschen mit aufrechtem Gang.

Die Jury würdigte die australische Ningaloo-Küste für die Artenvielfalt ihrer Seetiere. Das dortige Riff beheimatet mehr als 200 Korallenarten. Außerdem leben dort bedrohte Tierarten, zum Beispiel der größte Fisch der Welt, der Walhai.

Die Jury des UNESCO-Welterbe-Komitees tagt noch bis Mittwoch und entscheidet auch über die deutschen Anträge. Zum Welterbe erklärt werden könnten zum Beispiel das Fagus-Werk im niedersächsischen Alfeld und besonders naturnahe Buchenwälder.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)