26. Juni 2011 14:10 Uhr
Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" haben die Betreiber der abgeschalteten Webseite kino.to weitere Portale mit Raubkopien betrieben.
Nach Erkenntnissen der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft stecke die Gruppe auch hinter den Internetangeboten movie2k.to und neu.to. Sie hätten zudem mehrere Filehoster betrieben, auf denen Dateien heruntergeladen werden können.
Dem Bericht zufolge werfen die Ermittler den Beschuldigten vor, sie hätten die dauerhafte und umfassende Schädigung der Film- und Fernsehwirtschaft angestrebt und die öffentliche Ordnung nachhaltig gefährdet. Der Hauptbeschuldigte soll bereits einschlägig vorbestraft sein.
Der "Spiegel" beschäftigt sich auch mit den Folgen für die Nutzer von kino.to. Die Gesellscahft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen wolle gegen die Besucher der Seite nicht juristisch vorgehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)