27. Juni 2011 09:54 Uhr

Top-Mediziner operiert verirrten Pinguin

Erst hat er sich verirrt und dann auch noch das Falsche gegessen. Der Kaiser-Pinguin, der vergangene Woche in Neuseeland gestrandet war, kommt aus dem Ärger nicht heraus. 3.000 Kilometer weit von seiner antarktische Heimat entfernt, hatte er vermutlich Sand gefressen, weil er ihn irrtümlich für Schnee hielt. In der Antarktis fressen Pinguine Schnee, wenn ihnen zu warm wird. Danach ging es ihm so schlecht, dass ihn Tierschützer in einen Zoo brachten.

Insgesamt drei Operationen musste er über sich ergehen lassen. Doch jetzt ist er auf dem Weg der Besserung. Denn schließlich operierte ein Top-Mediziner den Vogel. Der sagte, das sei für ihn eine unvergessliche Erfahrung gewesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)