27. Juni 2011 11:21 Uhr
Die Devise "Digital first" hat die britische Zeitung "The Guardian" schon vor fünf Jahren ausgegeben. Gleichzeitig wurde entschieden, in den US-amerikanischen Markt zu expandieren. Die Medienwissenschaftlerin Mercedes Bunz urteilt im Gespräch mit DRadio Wissen, beides habe sich gelohnt. Der "Guardian" habe online nach eigenen Angaben 2,8 Millionen tägliche Nutzer. Die Druckausgabe dagegen habe eine Auflage von nur 260.000. Auch der Versuch, den amerikanischen Markt für sich zu erobern, habe funktioniert. Inzwischen kämen drei von fünf Nutzern nicht aus Großbritannien, sondern aus anderen englisch-sprachigen Ländern - vor allem aus den USA.
Bunz fordert, auch die deutschen Zeitungen sollten sich mehr auf das Netz einstellen. Es sei nichts, das - Zitat - "mal wieder weg geht". Das ganze Interview finden Sie hier
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)