27. Juni 2011 11:50 Uhr
"Ein schulpolitischer Ansatz, der für alle Kinder das Gleiche vorsieht, ist der völlig falsche Weg." Das meint zumindest Ludwig Spaenle, bayerischer Kultusminister und CSU-Politiker. Deshalb hält er nicht viel vom Plan der Schwesterpartei CDU zur Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems. Spaenle sagte im "Deutschlandradio Kultur", damit werde einzelnen jungen Menschen die Möglichkeit genommen, eine passgenaue Bildungsmöglichkeit zu finden. Die Hauptschule müsse als zusätzliche Schulform mit dem Fokus auf vertiefter Berufsorientierung erhalten bleiben. Mit Blick auf den ländlichen Raum betonte er, nur die Hauptschule biete dort die Möglichkeit, kleine Schulstandorte zu erhalten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)