27. Juni 2011 12:24 Uhr

Hintergrund: Wirtschaftliche Beziehungen zwischen China und Deutschland

Politisch sind sie weit voneinander entfernt, wirtschaftlich aber eng verbunden: Deutschland und China.

Heute kommt Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao nach Berlin, zusammen mit einem Großteil seines Kabinetts: zu den ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen überhaupt. Im Mittelpunkt sollen die wirtschaftlichen Beziehungen beider Staaten und die Schuldenkrise in der Europäischen Union stehen.

Nach Angaben der Gesellschaft "Germany Trade & Invest" war die Volksrepublik im vergangenen Jahr das bedeutendste Lieferland für Deutschland. Fast zehn Prozent aller importierten Waren kamen von dort. Vor allem Elektronik, Textilien und Bekleidung wurden aus China eingeführt und zwar im Wert von knapp 77 Milliarden Euro. Für die deutsche Exportwirtschaft ist China etwas weniger wichtig: Es steht auf Platz Sieben der Länder, in die deutsche Unternehmen ihre Güter ausführen.

Das Potenzial ist allerdings riesig: Denn China ist die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)