27. Juni 2011 14:51 Uhr
Nach den Buchenwäldern hat es auch der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer geschafft: Er zählt ab sofort zum UNESCO-Welterbe. Das beschloss das Fach-Komitee der UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Paris. Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer ist 137 Quadratkilometer groß und liegt rund zwölf Kilometer vor Cuxhaven im Mündungsgebiet der Elbe zur Nordsee. Rund 2.000 Tierarten leben dort - davon etwa 250, die nur in den Salzwiesen des Wattenmeeres vorkommen.
Wattenmeer nennt man den Teil einer Meereslandschaft, die durch Ebbe und Flut regelmäßig zweimal am Tag austrocknet und dann wieder überflutet wird. Der Begriff geht darauf zurück, dass man eine Wattlandschaft bei Niedrigwasser "watend" begehen kann. Die Watt-Landschaften vor Schleswig-Holstein, Niedersachsen und den Niederlanden gehören schon länger zum UNESCO-Welterbe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)