28. Juni 2011 07:16 Uhr
Der Tasmanische Tiger ist bereits ausgestorben. Nun ist der Tasmanische Teufel das einzige noch lebende fleischfressende Beuteltier. Damit die bis zu 50 Zentimeter großen Teufel nicht auch verschwinden, soll ein gezieltes Zuchtprogramm anlaufen - auf Grundlage der genetischen Information der Tiere. US-Forscher haben ihr Genom entschlüsselt, und berichten darüber im Fachmagazin PNAS. Die Genom-Daten sollen dabei helfen, besonders widerstandsfähige Tiere mit einer großen genetischen Vielfalt für Zuchtprogramme auszuwählen.
Die Zahl der Tasmanischen Teufel geht vor allem deshalb zurück, weil die Beuteltiere an Krebs erkranken. Die Krebszellen werden durch Bisse auf weitere Tiere übertragen, so dass es auf der australischen Insel Tasmanien zu einer Epidemie gekommen ist.
Hier der Link zur Veröffentlichung in PNAS.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)