28. Juni 2011 09:23 Uhr
Die "Mona Lisa" ist zu gebrechlich, um noch zu reisen.
Das hat der Chefkonservator der Gemäldeabteilung im Pariser Louvre, Vincent Pomarède, gegenüber der Zeitung "Le Figaro" klargestellt. Eine italienische Initiative will das Museum dazu zu bringen, das weltberühmte Gemälde 2013 für eine Ausstellung nach Florenz auszuleihen. Doch Pomarède gibt dem Vorhaben keine Chance: Das Werk von Leonardo da Vinci habe auf der Rückseite einen kleinen Riss und sei mittlerweile so empfindlich, dass sogar die jährliche Untersuchung durch Restauratoren im Ausstellungssaal stattfinde, um der "Mona Lisa" unnötige Transportwege zu ersparen.
Außerdem, so wird die Leitung des Louvre zitiert, sei bisher über die üblichen, offiziellen Wege aus Italien keine Anfrage bezüglich einer Leihgabe eingegangen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)