28. Juni 2011 13:52 Uhr
Mit einem gigantischen magnetischen Feld haben Wissenschaftler in Dresden einen Weltrekord geknackt. Die Forscher haben eine etwa 200 Kilogramm schwere Spule entwickelt. Darin baute sich für wenige Millisekunden ein besonders hohes Magnetfeld auf. Der Rekordwert: 91,4 Tesla. Tesla ist die Einheit, mit der die magnetische Flussdichte gemessen wird. Der Wert des Dresdner Labors liegt über der bisherigen Bestmarke, die Forscher im US-Bundesstaat New Mexiko im Jahr 2005 aufgestellt hatten. Die Physiker des Hochfeld-Magnetlabors in Dresden wiesen darauf hin, dass hohe Magentfelder vor allem für Experimente in der Materialforschung genutzt werden. Dadurch soll geklärt werden, ob und wie bestimmte Materialien genutzt werden können - zum Beispiel in der Medizintechnik oder für neue Verkehrssysteme.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)